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Qubus aus vielen Würfeln

Die Online-Konferenz von Heise

Mastering Microservices

Softwarearchitektur, Methoden, Zukunft

28. April 2022

MEHR ERFAHREN

Meistern Sie die Herausforderungen von Microservices

Mit Microservices wird Software modularer, schneller und leichter anpassbar. Was sich so vorteilhaft anhört, hat aber auch seine Tücken. In dieser Online-Konferenz lernen Sie, die Herausforderungen von Microservices zu meistern und wie Sie die Vorteile effizient nutzen. Seien Sie dabei und profitieren Sie vom Fachwissen unserer Experten und Expertinnen, bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen und tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus, ganz entspannt vom eigenen Schreibtisch aus.

Das sind die Themen der Online-Konferenz:

  • Microservices, Monolithen, Modulithen – was spricht für welchen Ansatz?
  • verschiedene Ansätze in nachrichtenbasierten Systemen
  • API Gateway, Service Mesh, Event Mesh oder doch Orchestrierung à la Kubernetes?
  • Micro Frontends in Aktion
  • Möglichkeiten zum Umgang mit transaktionalen Use-Cases in verteilten Systemen
  • Debugging verteilter Systeme
  • Testing von Microservices und deren Zusammenspiel

Die Mastering Microservices ist für Fachleute, die in ihrem Berufsalltag mit Microservices zu tun haben und wissen wollen, wie sie technische Probleme lösen können und wo die Architekturreise hingeht.

DIE KONFERENZ

09:00 Uhr bis 09:15 Uhr

Begrüßung

Begrüßung, Motivation und Einführung

Wir heißen Sie herzlich willkommen zu unserer Online-Konferenz und geben Ihnen einen Ausblick auf den Tag.

Alexander Neumann (Heise Academy), Lars Röwekamp (Open Knowledge)

09:15 Uhr bis 10:00 Uhr

Microservices, Monolithen – Hauptsache Module!

Microservices haben den Hype lange hinter sich – und wegen der scheinbaren Komplexität fangen Architekt:innen wieder an, Monolithen zu bauen. Schließlich war früher alles besser. Aber warum sind dann Monolithen heute oft unwartbar? Das zeigt: Die Diskussion zu Monolithen und Microservices geht am eigentlichen Thema vorbei. Das Mittel gegen überbordende Komplexität und mangelnde Wartbarkeit kennen wir schon lange: Modularisierung. Deswegen geht es in diesem Vortrag um Module – und damit um Ansätze, um sowohl vernünftige Monolithen als auch Microservices-Systeme zu entwickeln.

Eberhard Wolff (INNOQ)

10:15 Uhr bis 11:00 Uhr

Turmbau zu Babel in nachrichtenbasierten Systemen

Der verstärkte Einsatz von Microservices führt zu einer erhöhten Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemkomponenten. Bei der technischen Realisierung sind mittlerweile REST-Schnittstellen für die synchrone Kommunikation und Message Broker für die asynchrone Informationsverteilung weit verbreitet. Wenn es aber um den Inhalt und die syntaktische Struktur der Nachrichten geht, kann es leicht zu einer babylonischen Sprachverwirrung kommen.

"Ach, das Feld. Ne, das haben wir doch kürzlich umbenannt" oder "Dieses Feld haben wir doch schon vor Wochen entfernt und dies über <MAIL | BELIEBIGER MESSENGER | WIKI | SCHWARZES BRETT | TOTER BRIEFKASTEN> bekannt gegeben" dürften bekannte Sätze sein, wenn man den Gesprächen der beteiligten Entwickler lauscht.

In diesem Vortrag möchte ich vor allem im Hinblick auf einen asynchronen Nachrichtenaustausch verschiedene Ansätze betrachten, um einer solchen Sprachverwirrung Einhalt zu gebieten. Anschließend werden wir einen Blick auf die schemabasierte Lösung werfen, die wir im aktuellen Projekt einsetzen.

Kristian Kottke (iteratec)

11:15 Uhr bis 12:00 Uhr

Tackling Cross-cutting Concerns within Your Architecture

In Microservice-basierten Architekturen gibt es mehrere Aspekte, die von allen (oder den meisten) Services gemeinsam genutzt werden.

Querschnittsthemen, die sogenannten Cross-Cutting-Concerns, werden von bestimmten Komponenten innerhalb des Stacks behandelt. Zu diesen Komponenten zählen Container-Orchestrierung (Kubernetes), API-Gateways, Service/Event Meshes.

Daniel zeigt in seinem Vortrag:

- das Konzept hinter Cross-Cutting Concerns

- die Anwendungen von Kubernetes, API-Gateways und Serice/Event Meshes in Bezug auf Cross-Cutting-Concerns

- wie sich der Einsatz von Komponenten für Querschnittsthemen auf die Geschwindigkeit im Entwicklungsprozess auswirkt

- wie Services durch die Verwendung von Cross-Cutting concerns abgesichert werden können.

Daniel Kocot (codecentric)

12:15 Uhr bis 13:00 Uhr

Micro Frontends – Entkopplung bis zur Oberfläche

Backendsysteme lassen sich relativ einfach in unabhängige Services zerlegen. Nach einer Migration zu Microservices bleibt jedoch oft die Oberfläche als Frontendmonolith bestehen. Mit Micro Frontends gibt's Muster und Techniken, mit denen Unternehmen ihre Systemschnitte bis ganz nach oben in den Browser durchziehen können. Dadurch wird es möglich, dass Teams unabhängig voneinander neue Feature bis zum Endkunden entwickeln und deployen können.

In diesem Vortrag erfährst Du, wieso immer mehr Firmen dieses Architekturmodell adaptieren, wie das in der Praxis aussehen kann und welche Effekte diese Architektur auf den Entwicklungsalltag, die Konsistenz und Seitengeschwindigkeit hat.

Michael Geers (neuland Büro für Informatik)

13:15 Uhr bis 14:00 Uhr

Mittagspause

Nutzen Sie die Mittagspause gerne zum Austausch mit anderen Teilnehmenden der Konferenz.

14:00 Uhr bis 14:45 Uhr

Aus der Rubrik "Spaß mit Microservices": Transaktionen

Spendiert man jedem Microservice seine eigene Datenbank (Database-per-Service-Pattern), hat man irgendwann unweigerlich das Problem verteilter Businesstransaktionen. Die gute alte DB-Transaktion fällt per Definition aus dem Rennen. Lässt sich aus fachlicher Sicht ganz auf Transaktionen verzichten? In vielen Fällen ist das durchaus möglich. Wenn aber nicht, bietet sich als Alternative zur Sicherstellung Service-übergreifender Datenkonsistenz eine Realisierung auf Basis mehrerer lokaler technischer Transaktionen an, auch Saga-Pattern genannt.

Die Session zeigt verschiedene Möglichkeiten zum Umgang mit "transaktionalen" Use-Cases in verteilten Systemen auf und führt in die Theorie und Praxis des Saga-Patterns ein.

Lars Röwekamp (Open Knowledge)

15:00 Uhr bis 15:45 Uhr

Debugging Distributed Systems

Nowadays, most software projects are distributed systems: components are located on different networked computers which communicate and coordinate their actions by passing messages.

Debugging distributed systems is not easy. When two components don't play nice together, the cause could be virtually anything: software, DNS, routing, firewalls, proxies, load balancers, TLS … and more!

In this talk, I'll share my experience with debugging distributed systems. We'll look at typical issues and I'll introduce a structured ways to debug those issues and find their root causes. We'll dive into networking, infrastructure, logging/tracing/metrics, testing, remote debugging and more. I'll share lots of examples and war stories along the way. After this talk, you'll have practical knowledge on how and where to get started with debugging distributed systems yourself!

Bert Jan Schrijver (OpenValue)

16:00 Uhr bis 16:45 Uhr

Testing von Microservices und deren Zusammenspiel

In dem Vortrag wird mit einer Live-Demo gezeigt, wie über Consumer-Driven Contract Testing in einer Microservice-Landschaft sichergestellt werden kann, sodass die verschiedenen Services miteinander funktionieren

Dazu wird eine Continuous Delivery Pipeline aufgesetzt, um beim Deployment sicherzustellen, dass auf allen Stages nur Service-Versionen laufen, deren APIs miteinander kompatibel sind. Und das sogar, wenn auf einer Stage mehrere Versionen einer API deployt sind. Das Mittel der Wahl dazu sind Consumer-Driven Contracts und das Tool Pact in Verbindung mit einem Pact-Broker. Neben der grundsätzlichen Technologie ist dabei allerdings auch wichtig, wie diese eingesetzt werden.

Arne Limburg (Open KNowledge)

IHRE EXPERTEN

  • Eberhard Wolff

    INNOQ

    arbeitet als Fellow bei INNOQ und berät in dieser Funktion Kunden in Bezug auf Architekturen und Technologien. Sein technologischer Schwerpunkt liegt auf modernen Architektur-Ansätzen - Cloud, Continuous Delivery, DevOps oder Microservices spielen oft eine Rolle. Er ist Autor von über hundert Artikeln und Büchern u.a. zu Microservices und Continuous Delivery.

  • Kristian Kottke

    iteratec

    ist als Lead Developer für die iteratec GmbH in verschiedenen Branchen in der Software-Entwicklung und Beratung tätig. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit unterschiedlichen Software-Architekturmustern sowie verschiedenen Technologiestacks, wobei seine Interessen insbesondere auf den Themen Data Engineering und Cloud-Technologien liegen.

  • Daniel Kocot

    codecentric

    ist seit Oktober 2016 Teil des Teams der codecentric. Seit Anfang 2022 als Senior Solution Architect am Standort in Dortmund. Zu Anfang als Consultant mit dem Schwerpunkt auf Application Lifecycle Management verlagerte sich sein Schwerpunkt immer mehr in Richtung APIs. Neben zahlreichen Kundenprojekten und seinem Engagement in der Open Source-Welt rund um APIs ist er auch als Head of API Experience & Operations ein gefragter Referent.

  • Michael Geers

    neuland Büro für Informatik

    ist Softwareentwickler mit einer ausgeprägten Vorliebe für das Frontend. Er entwickelt seit Anfang des Millenniums für das Web. Seit 2009 ist er mit neuland Büro für Informatik hauptsächlich im Bereich E-Commerce tätig. Die Projekte der letzten Jahre waren durch die Frage geprägt: "Wie kann man große Webshops mit mehreren kleinen Teams effizient entwickeln?". Seine Erfahrungen aus diesen Projekten hat er im Buch "Micro Frontends in Action" und auf https://micro-frontends.org veröffentlicht.

  • Lars Röwekamp

    Open Knowledge

    ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens open knowledge GmbH und beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als "CIO New Technologies" mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

  • Bert Jan Schrijver

    OpenValue

    is CTO at OpenValue and focuses on Java, software architecture, Continuous Delivery and DevOps. Bert Jan is a Java Champion, JavaOne Rock Star speaker, Duke's Choice Award winner and leads NLJUG, the Dutch Java User Group. He loves to share his experience by speaking at conferences, writing for the Dutch Java magazine and helping out Devoxx4Kids with teaching kids how to code. Bert Jan is easily reachable on Twitter at @bjschrijver.

  • Arne Limburg

    Open Knowledge

    ist Enterprise Architect bei der open knowledge GmbH in Oldenburg. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung als Entwickler, Architekt und Trainer im Enterprise- und Microservices-Umfeld. Zu diesen Themen spricht er regelmäßig auf Konferenzen und führt Workshops durch. Darüber hinaus ist er im Open-Source-Bereich tätig, unter anderem als PMC Member von Apache OpenWebBeans und Apache DeltaSpike sowie als Urheber und Projektleiter von JPA Security.

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  • Microservices-Deep-dive über einen ganzen Tag
  • Sieben Praxisvorträge renommierter Experten
  • Online-Teilnahme vom eigenen Schreibtisch aus
  • Stellen Sie den Experten Fragen über Chat und via Breakout-Sessions
  • Unbefristeter Zugang zu allen Videos & Materialien
  • Ideal für Teams und Unternehmen

Frühbucherpreis: 149 €*

Profitieren Sie bis zum 7. April 2022 von unserem Frühbucher-Rabatt und sparen Sie 50 €!

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Tarik El-Badaoui // +49 [0] 511 5352-395 // teb@heise.de