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Die Online-Konferenz von Heise

Mastering Microservices

Softwarearchitektur, Methoden, Zukunft

23. Mai 2023

MEHR ERFAHREN

Schnellere, agilere und flexiblere Systeme – dank Microservices!

Herzlich willkommen zur Mastering Microservices – der eintägigen Online-Konferenz für Softwarearchitekten und Entwickler sowie Unternehmen, die sich für die neuesten Entwicklungen im Bereich der Microservices interessieren!

Mit Microservices wird Software zwar modularer, schneller und leichter anpassbar, doch was sich so vorteilhaft anhört, hat auch seine Tücken. In dieser Online-Konferenz lernen Sie, die Herausforderungen von Microservices zu meistern und wie Sie deren Vorteile effizient nutzen. Seien Sie dabei und profitieren Sie vom Fachwissen unserer Experten und Expertin, bekommen Sie Antworten auf Ihre Fragen und tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus, ganz entspannt vom eigenen Schreibtisch aus.

Das sind die Themen der Online-Konferenz:

  • Microservices schneiden mit Event Storming
  • Erfolg – mit Microservices oder anderen Architekturen?
  • Extrahieren von Micro-Frontends aus einer monolithischen Frontend-Anwendung
  • Microservices aus dem Monolithen mit Domain Storytelling herausarbeiten
  • Architekturbewertungen bei Microservices-Anwendungen
  • Shared Data in verteilten Architekturen
  • Asynchrone Patterns für modernes Softwarearchitektur-Design

Die Mastering Microservices ist für Fachleute, die in ihrem Berufsalltag mit Microservices zu tun haben und wissen wollen, wie sie technische Probleme lösen können und wo die Architekturreise hingeht. Hochqualifizierte Speaker werden ihre Erfahrungen aus erster Hand mitteilen und Ihnen helfen, Ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen. Sie haben nach jedem Vortrag die Möglichkeit, in Q&A-Runden Ihre Fragen in Zoom-Sessions zu stellen und wertvolles Feedback von unseren Experten zu erhalten.

DIE KONFERENZ

9 bis 9.15 Uhr

Begrüßung, Motivation und Einführung

Wir heißen Sie herzlich willkommen zu unserer Online-Konferenz und geben Ihnen einen Ausblick auf den Tag.

Alexander Neumann (heise Academy)

9.15 bis 10 Uhr

Microservices schneiden mit Event Storming

Event Storming ist eine Methode des Domain-Driven Design, die es ermöglicht, sich gemeinsam die Fachlichkeit einer Anwendung zu erarbeiten. Richtig angewendet und bis zum Ende durchgeführt, bietet Event Storming aber noch mehr. Das Ergebnis kann nämlich sehr gut verwendet werden, um darauf basierend Bounded Contexts zu identifizieren, die die fachliche Basis für den Schnitt von Microservices darstellen. Die entstehenden Kontexte zeichnet dabei aus, dass wenig Kommunikation zwischen ihnen passiert und das diese Kommunikation insbesondere robust ist.

Im Vortrag stelle ich die Methode Event Storming vor und zeige, wie man darüber Bounded Contexts ermitteln und diese so gestalten kann, dass sie lose gekoppelt sind, sodass es auch nicht problematisch ist, wenn ein Service temporär ausfällt.

Arne Limburg (OPEN KNOWLEDGE)

10.15 bis 11 Uhr

Erfolg – mit Microservices oder anderen Architekturen?

Der Fokus auf Microservices lenkt vom eigentlichen Ziel der Softwarearchitekturen ab: eine möglichst effektive und effiziente Architektur, um ein Geschäftsproblem zu lösen. Dafür können Microservices eine Lösung sein – oder ein alternativer Ansatz.

In diesem Vortrag geht es darum, was eine erfolgreiche Architektur ausmacht: Die Aufteilung des Systems, das Einhalten nichtfunktionaler Anforderungen bzw. Qualitäten und die Unterstützung der Entwickler:innen. Auf dieser Basis diskutiert der Vortrag, wo Microservices helfen und welche Voraussetzungen für die Nutzung von Microservices gegeben sein müssen.

So wird klar, wann und wo Microservices sinnvoll sind – und wann andere Architekturen Vorteile haben.

Eberhard Wolff (INNOQ)

11.15 bis 12 Uhr

Extrahieren von Micro-Frontends aus einer monolithischen Frontend-Anwendung

Microservices-Architekturen entstehen oft aus dem Refactoring monolithischer Anwendungen. Dabei kümmern sich viele Microservices-Architekturen wenig um das Frontend und die Benutzeroberfläche. Oft führt die Zerschlagung zu vielen kleinen, lose gekoppelten Diensten, die in einem weiterhin monolithischen Frontend zusammengefasst sind. Mit einer Micro-Frontend-Architektur können diese lose gekoppelten Systeme systematisch und dynamisch in einer Benutzeroberfläche zusammengeführt werden.

Der Vortrag gibt einen Überblick über verschiedene Migrationsansätze zu Micro-Frontend-Architekturen

Billy Lando (Neusta)

12.15 bis 13 Uhr

Microservices aus dem Monolithen schneiden mit Domain Storytelling

Damit eine Microservices-Architektur erfolgreich sein kann, ist es elementar wichtig, die richtigen Grenzen zwischen den Microservices zu ziehen. Aber wo sind die richtigen Grenzen? Ich möchte ein Werkzeug präsentieren, das uns hilft, diese Frage zu beantworten.

Domain Storytelling heißt, dass wir unsere Anwender uns Geschichten über ihre Domäne erzählen lassen. Während wir zuhören, zeichnen wir die Domain Stories vor den Augen der Fachexperten mit einer Bildsprache auf. Dadurch können alle Beteiligten unmittelbar sehen, ob sie richtig verstanden wurde. Schon nach wenigen Domain Stories verstehen wir die Sprache unser Anwender und finden unterschiedliche Bereiche in unser Fachlichkeit. Jeder dieser Bereiche (eine sog. Subdomain) ist ein guter Kandidat​ dafür, ein Microservice in unser Architektur zu werden.

In diesem Vortrag zeige ich, wie man Subdomänen findet und welche Heuristiken uns dabei helfen.

Henning Schwentner (WPS – Workplace Solutions)

13.15 bis 14 Uhr

Mittagspause

Nutzen Sie die Mittagspause gerne zum Austausch mit anderen Teilnehmenden der Konferenz.

14 bis 14.45 Uhr

Architekturbewertungen bei Microservices-Anwendungen

Jedes interessante Softwaresystem hat eine Architektur. Das gilt trotz aller technologischen Freiheit und Flexibilität auch (oder sogar ganz besonders?) für Microservices-Anwendungen.

Architektur-Reviews sichern im Allgemeinen Entscheidungen ab, zeigen Risiken auf und schaffen Transparenz. In diesem Umfeld gibt es ein reiches Arsenal an Methoden und Werkzeugen. Sie reichen von qualitativen Ansätzen wie ATAM bis zum Auswerten von Metriken oder dem Messen von Antwortzeiten, Durchsatz oder ähnlichem.

In diesem Vortrag erfahrt ihr, wann und vor allem wie ihr und euer Team eure Lösungsansätze in Microservices-Architekturen reflektieren könnt.

Stefan Zörner (embarc)

15 bis 15.45 Uhr

Shared Data in verteilten Architekturen

Eine auf Microservices basierende Architektur umzusetzen bedeutet, dass auch die Datenhaltung auf die verschiedenen Services zu verteilen ist. Was aber bedeutet das in der Praxis? Was ist, wenn Daten einer Entität - vollständig oder in Teilen – in mehreren Services benötigt werden? Wie wird referenzielle Integrität über mehrere Services hinweg realisiert? Wie lassen sich serviceübergreifende Transaktionen realisieren?

Dies sind nur einige von vielen Fragen, die im Rahmen des Vortrags beantwortet werden. So viel vorab: Umdenken ist gefragt!

Der Talk zeigt anhand eines praktischen Beispiels typische Data Pitfalls, die einem bei der Zerlegung eines Monolithen in eine Vielzahl von Microservices mit Sicherheit begegnen werden. Für jede dieser Herausforderung werden mehrere Patterns als Lösungen vorgestellt und in ihrem jeweiligen Kontext bewertet.

Lars Röwekamp (OPEN KNOWLEDGE)

16 bis 16.45 Uhr

Asynchrone Patterns für modernes Softwarearchitektur-Design

Die Art und Weise, wie wir unsere Softwaresysteme designen, hat sich in den letzten 15 Jahren grundlegend verändert. Ein auffällig wiederkehrendes Muster ist, dass wir bei der Verarbeitung, Transaktionalität und Kommunikation zunehmend auf Asynchronität setzen. Patterns, die auf Asynchronität setzen sind beispielsweise das Aggregate Pattern von Domain-Driven Design, die Saga Patterns bei Microservice-Architekturen und generell event-getriebene Ansätze wie die Kombination von Event Sourcing mit dem Transactional Outbox Pattern.

Der Vortrag stellt verschiedene dieser "Asynchrony Patterns" für modernes Softwarearchitektur-Design vor und beleuchtet nicht nur die Vorteile, sondern auch mögliche Nachteile. Denn der Trend zu mehr Asynchronität kommt in Bezug auf Datenbanken auch einem Paradigmenwechsel gleich, da sich traditionelle Datenbankverantwortlichkeiten wie Atomarität, Konsistenz und Nebenläufigkeitskontrolle verstärkt in die Anwendung verlagern.

Warum das alles aber eigentlich gar nicht so schlimm ist und welche Learnings wir für die Zukunft mitnehmen können, wird Susanne anhand ihrer Projekterfahrungen veranschaulichen.

Susanne Braun (SAP Signavio)

IHRE EXPERTEN

  • Arne Limburg

    OPEN KNOWLEDGE

    ist Enterprise Architect bei der OPEN KNOWLEDGE GmbH in Oldenburg. Er verfügt über mehrjährige Erfahrung als Entwickler, Architekt und Trainer im Enterprise- und Microservices-Umfeld. Zu diesen Themen spricht er regelmäßig auf Konferenzen und führt Workshops durch. Darüber hinaus ist er im Open-Source-Bereich tätig, unter anderem als PMC Member von Apache OpenWebBeans und Apache DeltaSpike sowie als Urheber und Projektleiter von JPA Security.

  • Eberhard Wolff

    INNOQ

    arbeitet als Fellow bei INNOQ und berät in dieser Funktion Kunden in Bezug auf Architekturen und Technologien. Sein technologischer Schwerpunkt liegt auf modernen Architektur-Ansätzen – Cloud, Continuous Delivery, DevOps oder Microservices spielen oft eine Rolle. Er ist Autor von über hundert Artikeln und Büchern u.a. zu Microservices und Continuous Delivery.

  • Billy Lando

    Neusta

    ist JavaScript-Enthusiast, Softwareentwickler mit Fokus auf Frontend-Architekturen und End-to-End-Tests.

  • Henning Schwentner

    WPS – Workplace Solutions

    liebt Programmieren in hoher Qualität. Diese Leidenschaft lebt er als Coder, Coach und Consultant bei der WPS – Workplace Solutions aus. Dort hilft er Teams dabei, ihre gewachsenen Monolithen zu strukturieren oder neue Systeme von Anfang an mit einer tragfähigen Architektur zu errichten. Häufig kommen dann Microservices oder Self-Contained Systems heraus. Henning ist Autor mehrerer "Domain-driven Design"-Bücher.

  • Stefan Zörner

    embarc

    ist Softwarearchitekt bei embarc in Hamburg. Er wirkt bei Entwurfs- und Umsetzungsfragen mit, unterstützt beim Festhalten von Architektur und beleuchtet Lösungsansätze in Bewertungen. Sein Wissen und seine Erfahrung teilt er regelmäßig in Vorträgen, Artikeln und Workshops.

  • Lars Röwekamp

    OPEN KNOWLEDGE

    ist Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens OPEN KNOWLEDGE GmbH und beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als "CIO New Technologies" mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit in den Bereichen Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen.

  • Susanne Braun

    SAP Signavio

    ist Principal Tech Lead bei SAP Signavio in Berlin. Sie ist seit mehr als 13 Jahren in der Softwareentwicklung in unterschiedlichen Rollen unterwegs. Aktuell interessiert sie sich für das Design von datenintensiven Anwendungen, Domain-Driven Design und Process Intelligence. Susanne teilt ihr Wissen und ihre Erfahrungen regelmäßig im Rahmen von Vorträgen, Artikeln und Workshops. Ihre wissenschaftlichen Publikationen wurden mehrfach ausgezeichnet.

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  • Ideal für Teams und Unternehmen

Standard-Ticket: 249 €

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Tarik El-Badaoui // +49 [0] 511 5352-395 // teb@heise.de